Über mich

Schon als Kind mit etwa sieben erfreute ich meine Eltern, wenn ich weiße Mäuse, Hamster und heimische Insekten aller Art mitbrachte.

Natürlich waren auch Frösche, Reptilien und Pflanzen dabei.

Glücklicher Weise unterstützen meine Eltern stets meinen Faible zur Natur-Wissenschaft.

Im alter von 10 Jahren sagte ich meiner Mutter: „Wenn ich mal groß bin, gehe ich nach Südamerika“.

Was ich dann schließlich im Alter von 26 Jahren tat. Es führte mich nach Bolivien. Dort lebte ich 16 Jahre und habe diesen Schritt nie bereut.

Mein Hauptaugenmerk war die Orchideeologie und die Bestäubungsbiologie neotropischer Parfümblumen.

Das Beobachten, Sammeln und gar das Neuentdecken einiger Pflanzen und Tierarten für die Wissenschaft zog mich immer wieder in die noch unberührten Dschungelareale von Bolivien. Seltene Pflanzenarten studierte und pflegte ich in einem von mir begründeten Orchidarium „Villa Tunari“.

Neben den Orchideen, Bromelien und Farnen galt mein besonderes Interesse den Reptilien und Amphibien. Bei meinen zahlreichen Expeditionen kam ich natürlich oft auch mit Tieren vielerlei Arten hautnah in Berührung. Manchmal sogar zu hautnah....

Seit nunmehr gut 10 Jahre wieder in Deutschland konnte ich meine Liebe zur Natur logischer Weise nicht ablegen. Das Schicksal wollte es, dass ich mich auch hier meiner Leidenschaft widmen darf.

Seit etwa 8 Jahre pflege ich, angefangen von Regenbogenboas (Epicrates chenchria) und Königspythons (Python regius) nun vor allem Morelia viridis und Corallus batesii.

Meine gesammelten Erfahrungen und Beobachtungen die ich am Standort machen konnte helfen mir stets mein Wissen in die Terraristik mit einzubeziehen. Ich lernte im Laufe der Zeit meinen eigenen Weg zu gehen. Die Arbeit wurde mit schönen Nachzuchten und Freude über Jahre hinweg belohnt.

Doch waren auch Fehlschläge nicht abwendbar.

Besonders ärgerlich und beschämend für mich war es, eines der schönsten Morelia viridis Morphen die es meines Wissens in Deutschland gab zu verlieren. Die eigene Gier und Ungeduldigkeit, diese Art vermehren zu wollen führte zum Tod dieses besonderen Tieres.

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Die Erhaltung dieser außergewöhnlichen Genetik sollte natürlich mit einem „ebenbürtigen“ Männchen geschehen. Die Verpaarung klappte nicht. Nach einigen Wochen bekam ich mein Weibchen mit einer akuten Lungenentzündung vom „Leihbock“ zurück. Alle tierärztlichen Bemühungen waren leider vergebens. Das Tier verstarb etwa 3 Monate nach dem Paarungsversuch, im Alter von zwölf Jahren ohne sich jemals reproduziert zu haben.

Nicht weniger beschämend ist, trotz Warnungen einiger erfahrener Hobbyherpetologen, die Anschaffung 1.1 Corallus caninus - Wildfänge.

Beide Tiere hatten das Regurgitationssyndrom und waren somit Todeskandidaten von Anfang an.

Noch so vorsichtiges Füttern mit sogar rasierten toten kleinen Mäusen, jegliche schulmedizinische, sowie homoepathische Behandlung waren erfolglos.

So möchte ich an alle apellieren keine Wildfänge zu kaufen. Heute gibt es von allen Arten und Gattungen genügend Nachzuchten, die wesentlich stabiler in der Haltung sind als Wildfänge.

Ich wünsche nun viel Freude beim Durchstöbern meiner Homepage und freue mich auf Nachrichten, Einträge in meinem Gästebuch oder Feedbacks.

 
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